Venöse Malformation

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Typische epifasziale venöse Malformation der Hand mit einer teils tubulären , teils aneurysmatisch wirkenden, kissenartigen bläulichen Venösen Malformation. Vor Sklerosierungs-Therapie

Gleiche Patientin nach 2 erfolgreichen Sklerotherapien. Die Schwellung hat ebenso wie die Kissen der VM abgenommen

Venöse Malformationen sind angeborene Gefässfehlbildungen mit unreifen, venenartigen Gefäßanlagen, in denen ein niedriger Blutdruck und niedriger Blutdurchfluss („slow-flow“) vorliegt. Dabei handelt es sich nicht um ein fehlgebildetes singuläres Gefäß, sondern um ein schwammartiges oder tubuläres Geflecht unreifer Gefäßstrukturen. Dieses ist mit Blut gefüllt. Unabhängig von der Lokalisation berücksichtigt die venöse Malformation häufig als frühe Reifungsstörung in der Gefäßentwicklung die normalen Gewebsschichten nicht.