Medikamentöse Therapie

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Die medikamentöse Therapie von Gefäßanomalien wurde lange nur als supportive oder palliative Therapie angesehen, neben der Kompressionstherapie wurden damals vor allem invasive und operative Verfahren angewandt.

Mit den Erkenntnissen der letzen Jahre, die insbesondere die Gerinnungstherapie, die Pathophysiologie des zugrundeliegenden Schmerzes sowie genetische Grundlagen der Krankheitsentstehung betreffen, erhielten neue oder modifizierte medikamentöse Therapieverfahren einen zunehmenden und deutlich höheren Stellenwert.

Bei der Behandlung des Infantilen Hämangioms stellt die medikamentöse Therapie durch Betablocker inzwischen sogar die medikamentöse Therapie der ersten Wahl dar, ein echter Durchbruch.