Konventionelles Röntgen

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Computertomographie (CT)
Phlebolithen (Pfeil) auf einer konventionellen Röntgenaufnahmen bei einem Patienten mit venöser Malformation

Venöse Malformation des linken Beins (Pfeil) mit destruktiver Knochen- und Gelenkbeteiligung. Deutlich zu erkennen sind auch zahlreiche pathognomonische Phlebolithen

Technik

Das konventionelle Röntgen ist ein bildgebendes Übersichtsverfahren unter Anwendung von Röntgenstrahlen. Man versteht darunter im weitesten Sinne die Anfertigung eines herkömmlichen "Röntgenbildes".

Bedeutung der konventionellen Röntgenaufnahme in der Diagnostik von Gefäßanomalien

Konventionelle Röntgenaufnahmen spielen in der Abklärung von Gefäßmalformationen in der Beurteilung von betroffenen Knochen und Gelenken noch eine gewisse Rolle. Auch die Bestimmung von Beinlängendifferenzen ist mittels konventioneller Röntgenaufnahmen gut möglich.

Typische Befunde

Gelegentlich sind auf konventionellen Aufnahmen bei Patienten mit venöser Malformation Phlebolithen sichtbar.

Phlebolithen sind außerhalb des kleinen Beckens pathognomonisch für das Vorliegen einer venösen Malformation. Bei Patienten mit arteriovenöser Malformation kann die Kortikalis betroffener Knochen verdickt oder aber auch lytisch sein. Nicht selten sind auch tubuläre Defekte erkennbar.

Nachteile

Bei konventionellen Röntgenaufnahmen werden Röntgenstrahlen verwendet. Im Vergleich zur Computertomographie (CT) oder zur digitalen Subtraktionsangiographie (DSA) ist die Strahlenbelastung bei konventionellen Röntgenaufnahmen allerdings vergleichsweise gering. Röntgenbilder stellen nur eine komplette 2-dimensionale Übersicht dar, kein 3-dimensionales Volumen des Körperinneren, wie die Schichtbildverfahren CT und MRT.