Kongenitale Hämangiome

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Es handelt sich hierbei um seltene vaskuläre Tumoren, die im Unterschied zu den infantilen Hämangiomen bereits bei der Geburt in voller Ausprägung vorhanden sind und nicht proliferieren.

Histologisch sieht man jeweils läppchenartig gelagerte Kapillaren, die durch Bindegewebe voneinander separiert werden und häufig mit einer Atrophie der Hautadnexstrukturen einhergehen. Die Kapillaren enthalten teilweise plumpe Endothelzellen und Perizyten , die der proliferativen Phase eines infantilen Hämangioms sehr ähnlich sehen können, allerdings ist hier die Proliferationsrate (Ki-67) sehr niedrig. Außerdem sind die Gefäßendothelien bei kongenitalen Hämangiomen negativ für GLUT-1. Für die weiterführende klinische Beschreibung der Kongenitalen Hämangiome sei hier auf das Kapitel Vaskuläre Tumore verwiesen