Bildgebung

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Bei isolierten KM ist eine bildgebende Diagnostik in der Regel nicht indiziert. Selbst in der MRT ist eine einfache KM nicht sichtbar, sie reichert kein Kontrastmittel an und zeigt keine sichtbare Hautverdickung oder ein Ödem. Insbesondere aufwendige Untersuchungen, die eine Narkose erfordern, sollten nicht veranlasst werden, wenn sich hieraus keine therapeutische oder differentialdiagnostische Konsequenz ergibt.

Entsteht jedoch aufgrund klinischer Warnzeichen der Verdacht auf assoziierte (Gefäß)-Anomalien oder eine syndromale Grunderkrankung, stellen die Ultraschalluntersuchung (Sonographie) und/oder die Magnetresonanztomographie (MRT) nach Gabe von Kontrastmittel sehr hilfreiche Untersuchungsmethoden dar. Sie erlauben die Erkennung bzw. den Ausschluss pathologischer subkutaner oder intrakranialer Gefäße und decken tiefer gelegene Anomalien angrenzender, auch nicht vaskulärer Strukturen auf.

Grundsätzlich ist vor Anforderung einer Untersuchung, insbesondere wenn diese in Narkose erfolgen soll, eine frühzeitige Rücksprache mit dem zuständigen Radiologen dringend empfohlen, um Art und Umfang der geplanten Bildgebung optimal auf den jeweiligen Patienten abzustimmen.